Ja, viele Frauen erleben während PMS verstärkte emotionale Symptome wie Reizbarkeit, Angstzustände oder sogar depressive Verstimmungen. Diese Symptome sind mit den hormonellen Schwankungen im Zyklus verbunden, insbesondere dem Absinken von Östrogen und Progesteron.

Wenn Deine PMS-Symptome so stark sind, dass sie Dein tägliches Leben beeinträchtigen – sei es beruflich, sozial oder emotional – solltest Du einen Arzt aufsuchen. Besonders bei Verdacht auf PMDS oder wenn Selbsthilfemaßnahmen nicht ausreichen, könnte eine medizinische Behandlung notwendig sein.

PMS, oder Prämenstruelles Syndrom, bezeichnet eine Reihe von körperlichen und emotionalen Symptomen, die vor Beginn der Periode auftreten. Häufige Symptome sind Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Müdigkeit, Blähungen, Brustschmerzen, Kopfschmerzen und Heißhunger. Die Symptome können von Frau zu Frau unterschiedlich stark ausfallen.

Während PMS häufig vorkommt und milde bis mittelschwere Symptome verursacht, ist PMDS (Prämenstruelle Dysphorische Störung) eine schwerere Form von PMS. Sie ist durch extremere emotionale Symptome wie schwere Depression, starke Reizbarkeit oder Angstzustände gekennzeichnet, die das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen können.

PMS-Symptome werden hauptsächlich durch Schwankungen im Hormonspiegel verursacht. Nach dem Eisprung steigen die Spiegel von Östrogen und Progesteron an und sinken dann kurz vor der Menstruation stark ab. Diese hormonellen Schwankungen wirken sich auf Neurotransmitter im Gehirn aus, die für Stimmung und Stressbewältigung zuständig sind.

Hormonelle Verhütungsmethoden, wie die Antibabypille, Hormonimplantate, Hormonpflaster oder die Hormonspirale, können einen direkten Einfluss auf Bluttests haben, die Hormone messen. Dies liegt daran, dass diese Verhütungsmethoden selbst Hormone (in der Regel eine Kombination aus Östrogen und Gestagen oder nur Gestagen) in den Körper abgeben, um den Eisprung zu unterdrücken und die Fortpflanzung zu verhindern.

Die hormonelle Verhütung kann daher zu einer fehlerhaften Schlussfolgerung und falscher Interpretation der Ergebnisse führen.

Mögliche Auswirkungen auf den Bluttest:

  • Veränderung der Hormonwerte: Da hormonelle Verhütungsmittel die natürlichen Hormonspiegel regulieren, können Bluttests, die die Konzentrationen von Sexualhormonen wie Östrogen, Progesteron, LH (Luteinisierendes Hormon) und FSH (Follikelstimulierendes Hormon) messen, verzerrte Werte liefern. Zum Beispiel wird bei Frauen, die die Pille nehmen, der Spiegel von FSH und LH oft sehr niedrig sein, da diese Hormone normalerweise den Eisprung anregen, der durch die Pille unterdrückt wird.
  • Verfälschung der Ergebnisse: Tests, die auf den natürlichen Zyklus einer Frau basieren (z. B. Messungen von Progesteron zur Bestimmung des Eisprungs oder zur Diagnostik von hormonellen Ungleichgewichten), können ungenaue Ergebnisse liefern, wenn die Frau hormonelle Verhütungsmethoden verwendet. Dies liegt daran, dass die Medikamente den natürlichen Hormonzyklus verändern.
  • Erhöhte oder gesenkte Werte von bestimmten Hormonen: Einige hormonelle Verhütungsmethoden können auch zu einer Erhöhung bestimmter Hormone wie Östrogen oder Progesteron führen, während andere wiederum niedrige Werte für diese Hormone verursachen können. Beispielsweise können Hormonpflaster oder Injektionen den Östrogenspiegel im Blut anheben, was in einem Bluttest als erhöht wahrgenommen wird.
  • Indirekte Auswirkungen auf andere Hormone: Hormonelle Verhütung kann auch indirekte Auswirkungen auf andere Hormone im Körper haben, wie z. B. auf Cortisol oder Schilddrüsenhormone. Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Verhütungsmethoden den Stoffwechsel und die Hormonproduktion auf verschiedene Weise beeinflussen können.

Es gibt verschiedene Ansätze, um PMS-Symptome zu lindern, wie z.B. regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, Stressabbau und ausreichend Schlaf. Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesium, Vitamin B6 und Kalzium sowie pflanzliche Präparate wie Mönchspfeffer können ebenfalls helfen. Bei starken Symptomen kann es sinnvoll sein, einen Arzt aufzusuchen.

Die Symptome von PMS treten in der Regel ein bis zwei Wochen vor der Menstruation auf und verschwinden kurz nach Beginn der Blutung. Die Dauer variiert jedoch, aber die Beschwerden setzen meistens in der zweiten Zyklushälfte ein, wenn der Progesteronspiegel ansteigt.

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